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black lives matter

I can't breathe Graffiti vom Berliner Mauerpark Mai 2020

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Vergangene Woche ist der unbewaffnete Amerikaner George Floyd brutal von US Polizisten zu Tode gequält worden. Kein Anlass rechtfertigt solch einen Mord, erst recht nicht die Tatsache, dass Mr. Floyd eine schwarze Hautfarbe hatte. Wir möchten an dieser Stelle unsere Solidarität aussprechen mit People of Color weltweit. Denn dies ist kein Einzelfall. Nur einer, der es mal wieder neben vielen anderen Stories in die Medien und Netzwerke geschafft hat. Die erschreckende Wahrheit ist, dass solche Verbrechen viel häufiger vorkommen und nur die Spitze des Eisbergs von rassistischer Gewalt und genereller Ungleichbehandlung in den USA sind.

Mehr als 1000 Menschen kommen in den USA jährlich durch Polizeigewalt ums Leben. Eine ungeheuerliche Zahl! People of Color und ganz besonders Black People of Color sind hierbei überproportional betroffen.

Wir sind, wie sicherlich die meisten von euch, schockiert darüber! Die Wut, die Verzweiflung und die Ausschreitungen in den USA als Folge davon, sind in unseren Augen total nachvollziehbar. Denn genug ist genug! Menschen mit schwarzer Hautfarbe sind unsere FreundInnen, KollegInnen, TanzlehrerInnen, Geliebte, Nachbarn und Geschäftspartner – Sie sind Söhne und Töchter, Brüder und Schwestern, Mütter und Väter. Sie empfinden dieselben Emotionen, haben dieselben Bedürfnisse und besitzen Menschenrechte wie jede und jede*r von uns.

Sie sind unsere Mitmenschen. Und wir fühlen ihren Schmerz!

Und darüber hinaus profitieren wir Tanzenden und auch wir als Studio von der vielfältigen Musik- und Tanzkultur, die in schwarzen Communities entstanden ist und überall auf der Welt zelebriert wird.

Ein Fall wie dieser von George Floyd darf nicht zur Normalität werden. Auch in unserem eigenen Land gibt es genügend Ungerechtigkeiten und rassistische Vorfälle, die jeden Tag passieren und die Menschen mit schwarzer Hautfarbe oder Angehörige von Glaubensgemeinschaften oder anderen Minoritäten das Leben schwer machen, Ängste verursachen, erniedrigen, ausgrenzen, psychisch und körperlich verletzen.

Deshalb müssen wir solidarisch sein! Zuhören und Hinschauen, den Mund aufmachen, Mitgefühl und Haltung zeigen.

Es darf uns nicht egal sein.
Black Lives Matter.

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